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Monitor richtig einstellen

Monitor richtig einstellen – für entspannteres Arbeiten am Bildschirm

Wer täglich viele Stunden am Computer arbeitet, denkt bei Ergonomie häufig zuerst an den Bürostuhl oder die richtige Schreibtischhöhe. Ein ebenso wichtiger Faktor wird dabei leicht übersehen: die Position des Monitors.

Monitorhöhe, Bildschirmabstand und Lesbarkeit beeinflussen gemeinsam, wie wir während des Arbeitstages auf den Bildschirm schauen und welche Haltung wir dabei einnehmen. Ein ungünstig eingestellter Monitor kann dazu beitragen, dass Augen schneller ermüden oder Kopf und Nacken immer wieder eine ungünstige Position einnehmen.

Wenn der Monitor zu hoch steht

Ein zu hoch positionierter Bildschirm kann dazu führen, dass der Blick ständig nach oben gerichtet wird und der Kopf leicht angehoben bleibt.

Über viele Arbeitsstunden kann diese Position unnötige statische Belastung im Nacken- und Schulterbereich begünstigen.

Die Lösung ist jedoch nicht, den Monitor nach einer einzigen festen Regel einzustellen. Körpergröße, Sitzposition, Monitorgröße und individuelle Sehgewohnheiten spielen ebenfalls eine Rolle.

Wenn der Monitor zu tief steht

Auch das Gegenteil ist problematisch. Steht der Bildschirm deutlich zu tief, neigen viele Menschen Kopf und Nacken nach unten.

Das kennt man besonders von der Arbeit am Laptop: Der Bildschirm befindet sich direkt über der Tastatur und damit häufig deutlich unterhalb einer angenehmen Blickrichtung.

Eine externe Monitorlösung oder ein höhenverstellbarer Monitor kann dabei helfen, Bildschirm und Eingabegeräte besser an die eigene Arbeitsposition anzupassen.

Welche Monitorhöhe ist ergonomisch?

Als praktische Orientierung kann der obere Bildschirmbereich ungefähr auf Augenhöhe oder leicht darunter liegen.

Dadurch fällt der Blick beim Arbeiten leicht nach unten, ohne dass Kopf und Nacken ständig stark geneigt werden müssen.

Entscheidend ist jedoch das Zusammenspiel von drei Faktoren:

Monitorhöhe + Bildschirmabstand + Lesbarkeit

Eine vermeintlich perfekte Bildschirmhöhe hilft wenig, wenn der Monitor gleichzeitig so weit entfernt steht, dass man sich zum Lesen nach vorne beugen muss.

Wie weit sollte der Monitor entfernt sein?

Für typische Desktop-Arbeitsplätze können etwa 50 bis 70 cm ein sinnvoller Ausgangspunkt sein.

Das ist jedoch kein universeller Wert. Bei größeren Monitoren kann ein größerer Abstand sinnvoll sein. Bildschirmgröße, Auflösung, Schriftgröße und Sehvermögen beeinflussen den passenden Abstand.

Eine einfache praktische Regel lautet:

Der Bildschirm sollte so weit entfernt sein, dass alle relevanten Inhalte entspannt und scharf gelesen werden können, ohne sich nach vorne beugen zu müssen.

Bildschirm ergonomie

Was passiert, wenn der Monitor zu nah steht?

Ist der Bildschirm dauerhaft sehr nah, müssen die Augen über längere Zeit auf kurze Distanz fokussieren. Zusammen mit langen Bildschirmzeiten kann dies digitale Augenbelastung begünstigen.

Mögliche Beschwerden sind:

  • müde, trockene oder brennende Augen
  • Kopfschmerzen
  • zeitweise verschwommenes Sehen
  • allgemeines Unbehagen bei längerer Bildschirmarbeit

Wichtig dabei: Eine ungünstige Monitorentfernung bedeutet nicht automatisch, dass die Augen dauerhaft geschädigt werden. Häufig geht es vielmehr um vorübergehende oder wiederkehrende Beschwerden während intensiver Bildschirmarbeit.

Und wenn der Monitor zu weit entfernt ist?

Auch ein zu großer Abstand kann ungünstig sein.

Wenn Texte, Symbole oder andere Inhalte nicht mehr bequem erkennbar sind, beginnen manche Menschen, die Augen zusammenzukneifen oder sich unbewusst nach vorne zum Bildschirm zu bewegen.

Dadurch kann nicht nur das Sehen anstrengender werden – auch die ursprünglich gute Sitzposition geht verloren.

Statt den Körper zum Bildschirm zu bringen, sollte deshalb möglichst der Bildschirm an die Arbeitsposition angepasst werden.

Nicht nur den Monitor einstellen – auch Pausen für die Augen einplanen

Selbst ein ergonomisch gut positionierter Bildschirm ersetzt keine Bewegung und keine regelmäßigen Blickwechsel.

Wer lange am Bildschirm arbeitet, sollte den Blick zwischendurch bewusst vom Monitor lösen und auf weiter entfernte Objekte richten. Auch regelmäßiges Blinzeln ist wichtig, da konzentrierte Bildschirmarbeit die natürliche Blinkfrequenz reduzieren kann.

Ergonomie bedeutet deshalb nicht, eine einzige „perfekte Position“ zu finden und acht Stunden darin zu bleiben. Ein guter Arbeitsplatz ermöglicht Anpassung, Bewegung und Wechsel.

FlexiSmart: Monitorposition an den Menschen anpassen

Beim BüroLife FlexiSmart ist die Monitorhalterung direkt in das Arbeitsplatzkonzept integriert.

Die Monitorhöhe lässt sich über den motorisierten Monitorlifter anpassen. Über den horizontalen Monitorarm kann zusätzlich der Abstand zwischen Benutzer und Bildschirm verändert werden.

Damit lassen sich beispielsweise unterschiedliche Arbeitspositionen einfacher konfigurieren – beim Sitzen, beim Stehen oder wenn derselbe Arbeitsplatz von verschiedenen Personen genutzt wird.

Zusammen mit der elektrischen Höhenverstellung des Schreibtisches entsteht ein Arbeitsplatz, bei dem nicht der Mensch gezwungen wird, sich einer starren Möbelkonfiguration anzupassen.

BüroLife Fazit

Bei einem ergonomischen Bildschirmarbeitsplatz geht es nicht um einen einzigen perfekten Zentimeterwert.

Höhe, Abstand und Lesbarkeit müssen zusammenpassen.

Der Bildschirm sollte so positioniert sein, dass Inhalte bequem gelesen werden können und Kopf, Nacken und Oberkörper nicht ständig zum Monitor bewegt werden müssen.

Der wichtigste Gedanke  lautet deshalb:

Bring den Bildschirm zu dir – nicht deinen Körper zum Bildschirm.

Mehr über den FlexiSmart Arbeitsplatz:
BüroLife – burolife.de

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